Die Appartements, die im letzten Jahr in der städtischen Einrichtung für Geflüchtete am Berghäuschensweg gebaut wurden, sind nun zum größten Teil bezogen.
Es sind dort 12 Familien mit insgesamt 24 Erwachsenen und 32 Kindern eingezogen und haben die Bewohnerzahl am Berghäuschensweg verdoppelt. Jeweils drei Familien kommen aus Afghanistan, Syrien und der Türkei sowie jeweils eine aus dem Irak, aus Serbien und aus Guinea. Es sind Familien, die bisher in den Neusser Einrichtungen an der Düsseldorfer Straße, am Nordbad und in Gnadental im ehemaligen Fliednerhaus gelebt haben.
Insgesamt leben nun 20 Familien mit mehr als 60 Kindern am Berghäuschensweg (Syrien: 6, Afghanistan: 4, Türkei: 3, Tschetschenien: 2, Guinea: 1, Irak: 1, Serbien: 1, Südsudan: 1, Sudan: 1)
Mit dem Zuzug der Familien beginnt auch ein weiterer Sozialarbeiter seine Tätigkeit am Berghäuschensweg. Er war bereits in anderer Funktion und an anderer Stelle für die geflüchteten Familien in Neuss tätig.
Stand: 24. Juni 2026
Sie sind herzlich eingeladen zum interkulturellen Begegnungsfest
am Samstag, 26. September
von 11:00 bis 17:00 Uhr
an den Übergangswohnheimen
am Berghäuschensweg 90/92.
Es gibt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, eine Kunstausstellung, einen Mitmachzirkus mit verschiedenen Stationen, ein Bastelangebot, Glitzertattoos und leckeres Essen aus aller Welt.
Das Fest wir vom Amt für Migration und Integration der Stadt Neuss im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 ausgerichtet.
Der Eintritt ist frei.
Der enorme Zuzug von Familien bedeutet auch für die Gruppe der derzeit neun Ehrenamtlichen eine erhöhte Belastung.
Für das wöchentliche Spiel- und Bastelangebot werden dringend helfende Hände gesucht. Wenn Sie gerne mit Kindern spielen und basteln, können Sie sich bei Marius Stark melden.
Möchten Sie sich engagieren? Bitte melden Sie sich bei Marius Stark. Je nach Ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten wird eine passende ehrenamtliche Tätigkeit vermittelt (Kontakt siehe unten).
Gesucht werden weiterhin Patinnen oder Paten, die sich mit etwas Zeit um eine Familie „kümmern“ können.
Gerne gibt Marius Stark zu dieser Aufgabe weitere Informationen.
Viele Kinder benötigen Unterstützung bei den Hausaufgaben.
Auch zu dieser Aufgabe gibt Marius Stark gerne Auskunft.
Es werden derzeit dringend folgende Sachspenden benötigt:
Darüber hinaus:
Bitte melden Sie sich bei Marius Stark, wenn Sie etwas spenden möchten.
Geldspenden sind auch sehr willkommen. Auf Wunsch kann die Katholische Kirchengemeinde St. Konrad eine Spendenquittung ausstellen.
Bitte wenden Sie sich auch hier an Marius Stark.
Schon lange setzt sich Marius Stark dafür ein, dass auch über die vielen positiven Fälle einer gelungenen Integration öffentlich berichtet wird.
Nun ist dazu ein Beitrag in der NGZ erschienen. Andrea Hanisch hat zwei unserer neuen Nachbarn interviewt und ihre Geschichte veröffentlicht:
Ein Neuanfang in Neuss
Wegen seiner Religion musste Rayan Hamo aus dem Irak fliehen. Auf seinem Weg nach Deutschland hatte er Todesangst. Der Ehemann von Hind al Seno wurde vergiftet. Mit ihren fünf Kindern floh sie aus Syrien. Beide haben eine neue Heimat in Neuss gefunden. Das ist ihre Geschichte.
von Andrea Hanisch
Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 16.04.2026, Seite C4
Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag:
08:30-12:30 Uhr & 14:00-16:00 Uhr
Dienstag:
10:00-12:30 Uhr & 14:00-16:00 Uhr
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