Glockenläuten und Corona

Während des ersten Lockdowns wurden von den Kirchen abends die Glocken geläutet. Dies hatte mehrere Gründe. Es sollte ein Zeichen der Solidarität mit den Erkrankten, den Ärzten, Schwestern und Pflegern sowie mit den Angehörigen der Verstorbenen sein. Es sollte zum Gebet für die Verstorbenen und ihre Angehörigen sein. Und es sollte auch ein Zeichen der Hoffnung sein und daran erinnern, dass es auch eine Zeit nach dem Lockdown geben wird.

Im zweiten Lockdown gab es dieses Extraläuten nicht. Aber auch in dieser Zeit haben unsere Glocken geläutet und können und wollen auch in dieser besonderen Zeit wieder genauso gehört werden. Dies ist das Angelus-Läuten, das im 13. Jahrhundert bei den Franziskanern begonnen hat und sich dann im 17. Jahrhundert in seiner heutigen Form etablierte.

Das dreimalige Angelus-Läuten (morgens, mittags, abends) will den Tag strukturieren und zum Gebet einladen. Der Name des Angelus-Läuten (Angelus ist lateinisch und bedeutet Engel oder Bote) kommt von dem Gebet "Engel des Herrn", dass hierbei traditionell gebetet wird.

Die Glocken laden uns ein, sich wieder an die alte Tradition des Gebets zum Angelus-Läuten zu erinnern und in unserem Gebet auch der Leidenden und Verstorbenen der Coronapandemie zu gedenken.

Katholische Kirche in Neuss-Süd

c/o Pastoralbüro

Maximilian-Kolbe-Str. 4
41466 Neuss

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Mo:         10:00 - 12:30 & 14:00 - 16:00
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